war eines der ältesten Stadttore Wiens. Es befand sich etwa auf Höhe der heutigen Synagoge in der Seitenstettengasse. Es wurde 1825 abgebrochen. “Katze” ist im Sinne von “Kavalier” als Teil der Befestigungsanlagen zu deuten.
Am Haus Seitenstettengasse Nr. 6 befindet sich noch dieses Hinweisschild auf den alten Standort des Tores:
Rechts vom Tor war der Gamingerhof (heute Seitenstettenhof), links bergaufwärts der Dempflinger-Hof (heute das Haus der IKG mit der Synagoge).
Hier ein kurzer Ausschnitt aus der Chronik der Häuser um den Katzensteig, entnommen aus der Erzählung “Das Gespensterhaus am Katzensteig” von Hans von Tabarelli:
Die angegeben Daten sind historisch belegbar:
Für den 6.September 1522 kann man mit modernen Methoden eine 47minütige totale Mondfinsternis, beginnend um 0Uhr24 für Wien nachweisen. Unten ist eine zeitgenössische Tabelle mit den Mond-Eclipsen der Zeitspanne von 1490 bis 1525 eingefügt.
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Am 15. September 1590 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6.5 Wien und Niederösterreich: