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Rupert oder Ruprecht stammte wohl aus einer fränkischen Adelsfamilie, wird aber auch als iroschottischer Glaubensbote bezeichnet. Er war zunächst Bischof von Worms. Herzog Theodo von Regensburg berief ihn um 700 nach Bayern; der Herzog unterstützte ihn dann bei seiner Missionsarbeit bzw. bei der Revitalisierung früherer Missionsversuche nachdrücklich; er schenkte Rupert die Salzquelle in (Bad) Reichenhall und die Stadt Juvavum. Rupert taufte Theodo und veranlasste ihn zu einer gemeinsamen Donauschiffahrt, um an den Ufern entlang bis nach Ungarn das Christentum zu verbreiten.
Nach längerer Wirksamkeit in und um Regensburg ging Rupert auch nach Juvavum.
Juvavum war der römische Name keltischen Ursprungs Ursprungs für das heutige Salzburg, die Stadt war durch die Völkerwanderung weithin eine verwüstete und verwaiste Ruinenstadt. Rupert bewirkte ihren Wiederaufbau, förderte den Salzbergbau, wurde Abt im von ihm gegründeten Kloster St. Peter und erster Bischof dieser Stadt. Er gründete auch das Frauenkloster St. Erentrud auf dem Nonnberg.
Rupert starb in Salzburg und wurde im neuerbauten Dom der Stadt beigesetzt. Heute ruhen seine Reliquien im Dom und in der Abteikirche St. Peter, der 24. September ist der Tag der Überführung der Gebeine und gilt als Landesfeiertag im Land Salzburg. Rupert wird auch als Apostel Bayerns besonders verehrt.
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